Wirtschaft


Wirtschaft


Kurzübersicht:


Bruttosozialprodukt:

ca. 1,62 Milliarden US$ (2002) - Wachstum: +7,2%
ca. 2,9 Mrd US$ (2005)
ca.3,407 Mrd. Euro (2009) - Wachstum: -6,5%
ca.1,891 Mrd.
Euro (2010 Q2) - Wachstum: +5,6%


BIP pro Einwohner:

ca. 460 US$ (2002)
ca. 955 Euro (2009)
ca. 1060 Euro (2010)

Währung:
Durchschnittliche Jahreskurs 2010

1 Moldau-Leu (MDL) = 100 Bani
1Lei= 16,46Euro, 1Lei= 12,49US$
Bruttowertschöpfung:: 2863Mrd.Euro (2009)
1580Mrd.Euro (2010 Q2)
Landwirtschaft: 7,3%, Industrie: 13%, Dienstleistungen: 65,4%

Einfuhr und Produktionssteuern

16,4%
Inflation:

11,6% (2003), 4,5% (2010)

Gesamte Ausßenverschuldung:

 

ca. 1 Mrd. US$ (1999)
ca.3 Mrd. 300,29 US$ (2007)
ca. 3,049 Mrd. Euto (2009)

ca. 3,124 Mrd. Euro (2010 Q2)


Haushaltdefizit:
Saldo im v H. des BIP

-206 Mio. Euro(2009)
7,8% (2009)

Import:


773 Mio. US$ (2000);
2,292 Mrd. Euro (2009)
Energieträger (Gas, Mineralöl), Maschinen und Chemikalien.
Länder: 50% EU, 45% GUS.


Export:


475 Mio. US$ (2000);
972 Mio Euro (2009)
Güter: 41,9% Wichtigste Ausfuhrgüter sind Agrarprodukte und Lebensmittel aller Art sowie Textilien und Produkte pflanzlicher Herkunft.

2005/2006 von Russland verhängten Importverbote für Wein und weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse (Hauptexportgut Moldaus, 80 % davon gingen traditionell nach Russland). Seit 2008 ist die EU größter Handelspartner Moldaus (bei moldauischen Exporten liegt ihr Anteil bei über 50%, der von Russland unter 20 %).

Direktinvestitionen (ADI)
712 Mio. USD (2007)
60 Mio. USD (2009)
Durch diese drastische Reduzierung sind die ADI auf das Niveau der Jahre 2004-2005 zurückgefallen, konnten sich im Jahr 2010 aber etwas erholen.


Wirtschaftsentwicklung:

Wichtigste Wirtschaftszweige (ohne die in Transnistrien liegende Schwerindustrie) sind die Landwirtschaft (mit im Aufbau befindlichen Verarbeitungsbetrieben sowie Lebensmittel -und Getränkeindustrie), Dienstleistungen, Bauindustrie und die Leichtindustrie (Schuhe, Bekleidung, Möbel). Die beiden Letztgenannten sind 2009 am schwersten von der Wirtschaftskrise getroffen worden (Rückgang bis um 35%). Der Standort Republik Moldau ist derzeit besonders interessant für Einzelhandel und Autozulieferer. Mehrere Freihandelszonen versuchen Investoren mit besonderen Bedingungen, Steuervorteilen und stabilen Bedingungen gewinnen. Auch der IT-Sektor gewinnt weiter an Boden und erhält besondere staatliche Förderung..
 

Landwirtschaft:

Gute Böden (überwiegend Schwarzerde) bedecken fast drei Viertel der Landesfläche. Durch günstiges Klima sind zwei bis drei Ernten pro Jahr möglich. Angebaut werden Obst und Gemüse, Wein, Tabak, Mais und Getreide. Insbesondere beim Wein wird ein hoher Exportanteil erreicht. Durch Dürren und Überschwemmungen kam es aber in den letzten Jahren zu einem starken Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion.
Bergbau und Energiewirtschaft:
Das Land verfügt über große Vorkommen an Baumaterialien, aber nur sehr kleine Vorkommen an Braunkohle, Erdöl und Eisenerz. Zur Elektrizitätsgewinnung werden Wasserkraftwerke am Dnjestr betrieben. Bei Energieträgern besteht aber insgesamt eine hohe Abhängigkeit von Russland und der Ukraine, was Zahlungsmittelprobleme schafft.

Verarbeitende Industrie:

Die Schwerindustrie, deren Absatzmarkt hauptsächlich in Russland liegt (Zementwerke, Metallurgie), ist in Transnistrien konzentriert und auf Rohstoffeinfuhren angewiesen. Hauptbranche der Industrie ist allerdings die Nahrungsmittelverarbeitung (vor allem Weinkellereien, Tabak- und Zigarettenproduktion) und zunehmend auch die Leichtindustrie (Schuhe, Bekleidung, Möbel).

Handelsabkommen und Mitgliedschaft in regionalen und internationalen Wirtschaftsorganisationen

Bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und der Republik Moldau:

 


* Abkommen über weitere Entwicklung der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit (unterzeichnet am 30.10.1974 , in Kraft ab dem 11.10.1995)
* Abkommen über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen (unterzeichnet am 28.02.1994, in Kraft ab dem 15.06.2006)
* Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung vom Einkommen und Vermögen (unterzeichnet am 24.11.1981, in Kraft ab dem 11.10.99